Herkömmliche Transporter haben nur in seltenen Fällen ein eigenes Alarmsystem, weswegen sie nicht mit der Presse kommunizieren können, um Schäden zu verhindern. Betriebsunterbrechungen der Transporter können sehr teuer werden, da sie entweder zu Produktionsausfällen oder im schlimmsten Fall sogar zu Schäden der Maschine führen. Wenn sich wegen eines Problems beim Entladen Teile oder Ausschuss ansammeln, können Werkzeuge und Pressausrüstung beschädigt werden. Auch wenn die Produktion unverzüglich unterbrochen wird, kann sich dies durch die erforderliche zeitaufwendige Fehlersuche negativ auf die Produktivität auswirken.

Lars Sandberg, der Erfinder der elektrischen Lineartransporter von Conveyor 22, stellt seine Lösung vor:

„Weil mir diese Probleme bewusst waren, habe ich in unseren Transporter einen Bewegungssensor integriert, der als Selbstüberwachungssystem funktioniert. Sollte es zu einer Störung kommen, ‚spricht‘ unser Transporter mithilfe des versendeten Warnsignals direkt mit dem Betriebssystem. Die gesamte Produktionslinie wird dann angehalten, ohne dass externe Sensoren erforderlich wären. So erhalten unsere Kunden maximale Sicherheit.“

Diese zusätzliche Sicherheit hat schon viele große Unternehmen von Conveyor 22 überzeugt. So entschied sich Scania in Oskarshamn dafür, nachdem man einen unserer Transporter anderthalb Jahre lang getestet hat, acht Transporter in das neue Presswerkzeug einzubauen. Produktionstechniker Tobias Carreberg erklärt die Vorteile des integrierten Alarmsystems:

„Die Transporter von Conveyor 22 vereinfachen unsere Tätigkeit. Im Falle von Störungen empfangen wir einen Alarm des Transporters, und wir erkennen ohne Störungssuche genau, was das Problem ist. Jetzt laufen wir nicht mehr Gefahr, durch Schrott unsere Werkzeuge zu beschädigen. Wir sind mit Conveyor 22 sehr zufrieden.“

Automatisierungstechniker Nicklas Nordlöf erläutert:

„Die elektrischen Transporter sind vollständig in das Presswerkzeug integriert und werden über unser SPS-System gesteuert. Sie sind so programmiert, dass sie nach dem ersten Hub der Presse beginnen und eine Nachlaufzeit von einigen Minuten haben.“

„Manchmal ist das, was nie geschieht, das Wichtigste überhaupt“, heißt es bei Volvo. Die Sicherheit des Transportsystems sollte eines der wichtigsten Entscheidungskriterien sein, wenn man die Gesamtkosten für das Presswerkzeug und die Peripheriegeräte im Blick hat. Kleine Ausgabegeräte haben dabei eine besonders große Bedeutung.

Hier geht es zum Video: „Acht digital gesteuerte Transporter verbaut in einem Presswerkzeug, bei SCANIA

Hier geht es zu einem Bericht in „Svensk Verkstad“: „Integriertes Alarmsystem im Transporter beugt einer Beschädigung des Presswerkzeuges vor